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Der schmale Weg

Biblische Predigt – immer an Gottes Wort entlang

Ihnen ist es sicher schon so gegangen: Sie sitzen in einem Gottesdienst und vorne referiert ein Geistlicher oder ein anderer Gescheiter über irgendetwas allgemeingültiges Thema und nennt mal da und dort einen Bibelspruch, manchmal sogar auch einen Witz. Hauptsache es passt zu seinem Thema.

Ich vermeide hier bewußt konkrete Beispiele, in der Rubrik “andere Wege” stelle ich vielleicht einmal ein paar Beispiele zusammen.

Um es kurz zu machen, so etwas ist nicht biblisch und man kann das getrost zum Anlass nehmen, sich schnell eine andere Gemeinde zu suchen, deren Qualität man besonders an der Art und Weise der Predigt erkennt.

Das genaue Gegenteil zu der obigen Art und Weise der Predigt ist die sogenannte Auslegungspredigt.Auslegungspredigt

Die folgenden Bibelstellen – gefunden bei www.apologet.de – verweisen auf diese Art der Predigt und legen dar, warum man Auslegungspredigten halten sollte:

  • die Auslegungspredigt entspricht dem Vorbild der Schrift, Christus selbst, die Apostel legten das AT aus (Neh8:8; Apg8:30-35)
  • die Auslegungspredigt spürt dem tatsächlichen Gedanken und dem Sinn des Gesagten, des Autoren und damit Gott selbst nach. (Apg17:11)
  • die Auslegungspredigt führt dazu, das gesamte Evangelium zu verkündigen, den vollen Ratschluss Gottes, vermeidet Überbetonungen. (Apg 20,26-27)
  • die Auslegungspredigt verkleinert die Gefahr von Lieblingsthemen, zwingt zur Beschäftigung mit unangenehmen Themen.
  • die Auslegungspredigt vermittelt das Wort Gottes authentisch und ungekürzt, habt Vertrauen in dessen Kraft. (1Kor1,18)
  • die Auslegungspredigt betont den Wortcharakter des Wesens Gottes. Christus ist das Wort Gottes und der Mensch begegnet ihm in dem (verkündigtem) Wort.
  • “Der Geist Gottes fährt einher auf dem Wagen des Wortes.” M. Luther
  • Glaube und Wiedergeburt entsteht unmittelbar und exklusiv durch das verkündigte Wort Gottes (Röm10:17; 1Petr1:23; Jak1:18).
  • durch das verkündigte Wort werden die Gläubigen der heiligenden Kraft der Schrift ausgesetzt (Joh17:17; Eph5:25ff)

Mein Freund Wolfgang schreibt dazu folgendes:

“Natürlich werden wir auch gefragt: ‘Wo bleibt der Heilige Geist, wenn Ihr Euch so mechanisch durch ganze Bücher hindurchpredigt? Ihr könnt Euch ja gar nicht vom Geistleiten lassen, was aktuell dran isst und was die Gemeinde in bestimmten Situationen braucht.’ Meine Gegenfrage lautet: Können wir uns vorstelen, daß die ersten Gemeinden dem Apostel Paulus z.B. auf dessen Briefe geantwortet haben: ‘Lieber Paulus, danke für Deinen Brief. Wir werden aber nicht alles zusammenhängend vorlesen und durchgehen, sondern uns vom Heiligen Geist leiten lassen, welche Zeilen wir daraus jeweils betrachten sollen.”
(aus “Die Taube”, April 2010, S. 1, Arche Gemeinde Hamburg)

Recherchieren Sie dazu gerne im Internet, es gibt viele Gläubige, die ganz bewußt genau solche Auslegungspredigten hören und lesen.

Besonders gut sind dazu auch Bücher von Martyn Lloyd-Jones und auch viele Bücher von Pastor Wilhelm Busch. In der Rubrik “Erkenntnissse und Zeugnisse” habe ich einige solche Bücher aufgeführt.

Auch die Predigten der Arche-Gemeinde in Hamburg sind durchweg Auslegungspredigten. Sehr empfehlenswert! Hier ein Beispiel, passend zum Thema dieses Blogs: “Vollmacht, Gottes Kind zu sein”.

Noch was, “Auslegungspredigt´” heißt auf Englisch „Expository Preaching“.

A first class expository preacher in English language is Alistair Begg, a scottsman with a US accent. The funny thing about Alistair Begg is that he falls back into his mother tongue when he gets exiting about his preaching:

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Deutsch in Asien

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Bitte beachten!

Was wir Menschen tun ist zwangsläufig mit Fehlern behaftet.
Die Bibel rät deshalb: "Prüft alles und das Gute behaltet!" (1. Thess 5, 21)

Entsprechend haben sich die Männer von Beröa verhalten, über die Folgendes berichtet wird:
"Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte." (Apg 17, 11)

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